26 Sep

Aufgaben einer Diakonie

Oft führen schwere Krankheiten oder Schicksalsschläge dazu, dass Menschen nicht mehr in der Lage sind, ein eigenständiges Leben zu führen. Manchmal haben Verwandte die Möglichkeit, ihren Angehörigen im Alltag zu helfen oder diese zu pflegen. Leider ist dies aus verschiedenen Gründen nicht immer möglich.

In diesen Fällen springt die Diakonie ein: Je nach persönlichen Bedürfnissen kümmern sich die Betreuer und Betreuerinnen darum, den Betroffenen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Begleitung durch den Alltag

Die Mitarbeiter der Diakonie regeln die Rahmenbedingungen des Lebens der Person. Das bedeutet, dass sie sich um Bankgeschäfte, Arzttermine und Mietangelegenheiten kümmern oder dem Betroffenen dabei zumindest helfen. Desweiteren leisten sie Beistand in besonders schwierigen Lebenssituationen und helfen dem Patienten dabei, diese zu überstehen. Die Leistungen der Diakonie sind entweder ambulant, was bedeutet, dass der Betreuer zum Betroffenen nach Hause kommt, oder stationär, denn die Diakonie betreibt zahlreiche Pflegeheime in ganz Deutschland.

Familien- und Jugendhilfe4551295170_3a19449a4d_b

Doch nicht nur für kranke Menschen ist die Diakonie da: Die Betreuer greifen auch Familien unter die Arme, deren Kinder an einer Behinderung leiden, indem sie zum Beispiel über mögliche Maßnahmen beraten, den Alltag einfacher zu gestalten. Ist die Situation umgekehrt, dann helfen die Betreuer den kranken Eltern im Haushalt oder kümmern sich um die Kinder.

Desweiteren betreibt die Diakonie Kindertagesstätten und leistet sowohl Jugend-, als auch Jugendsozialarbeit. Im Rahmen dieser Projekte werden Jugendliche auf unterschiedliche Arten gefördert: angefangen vom Aufbau des Selbstbewusstseins, über die Entwicklung von sozialem Engagement bis hin zur Integration von Angehörigen ethnischer oder religiöser Minderheiten.

Suchthilfe und Prävention

Im Bereich der Suchthilfe ist die Diakonie ebenfalls tätig: Menschen mit Abhängigkeitsproblemen werden Beraten, durch die Therapie begleitet und – wenn Bedarf besteht – auch danach Betreut, damit Rückfälle vermieden werden. Desweiteren bieten die Betreuer auch seelischen Beistand für Angehörige an.

Ergänzend werden Präventionskurse und Schulungen für Schulen, Kindergärten, Behörden und andere Vereine im Bereich der Jugendsozialarbeit angeboten.

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