21 Sep

Die Kinder- und Jugendhilfeangebote der Diakonie

Eltern können heute aus verschiedenen Gründen überfordert sein: Alleinerziehende müssen versuchen, Beruf und Familie zu vereinen, Doppelverdiener brauchen ein besonderes Zeitmanagement und andere Erziehenden fehlt es manchmal einfach an der richtigen Kommunikation. Damit die Kinder- und Jugendlichen dennoch Hilfe bekommen hat die Diakonie die Kinder- und Jugendhilfe eingeführt. Sie teilt sich in erzieherische Angebote und psychosoziale Kinder- und Jugendhilfe.

Erzieherische Angebotedownload-19

Hier werden ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote gemacht. Ziel ist es Kinder und Jugendliche sowie Mütter und Väter bedarfsgerecht zu beraten. Besprochen werden Themen wie Lebenswelt- und Sozialraumorientierung, Lösungsorientierung, Hilfe zur Selbsthilfe oder Inklusion. Dabei werden die individuellen Lebenswelten der Klienten immer respektiert. Kooperationspartner sind hierbei Kindergärten und Schulen, aber auch andere Beratungsstellen und bisweilen auch die Kirchengemeinden. Im Bereich Erziehungshilfen sind bei der Diakonie nur Mitarbeiter im Einsatz, die hochqualifiziert und staatlich anerkannt sind. Die Diakonie legt sehr viel Wert auf die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

Psychosoziale Hilfe

Hier steht vor allem das Kind und der Jugendliche im Mittelpunkt. Je nach Region werden hier Projekte für Menschen in Armut, für drogenabhängige und -konsumierende oder straffällig gewordene Klienten durchgeführt. Dabei wird zunächst immer versucht, die Familie soweit wie möglich einzubinden. Ziel der diakonischen Arbeit ist es aber auch, die Ursachen zu bekämpfen. Bei der individuellen Hilfe stehen Hilfe zur Selbsthilfe und Selbstvertretung im Mittelpunkt. Es geht darum dem Kind oder Jugendlichen genug Selbstvertrauen zu verschaffen, damit diese wieder mit Aufgaben des täglichen Lebens zu recht kommen.

Um das zu gewährleisten, gibt es verschiedene Angebote wie Einrichtungen der Jugendarbeit, spezielle ausgebildete Mediziner, Therapeuten, aber auch Wohngemeinschaften für Jugendliche. Die Diakonie sieht sich hierbei als Teil eines Netzwerks der Kinder- und Jugendhilfe und versucht, möglichst alle Beteiligten immer einzuspannen.

Den Betroffenen soll dabei immer mit Achtung, Respekt und Wertschätzung begegnet werden. Sie sind Experten ihrer Lebensgestaltung und brauchen lediglich hier und da Hilfe zur Umsetzung der eigenen Vorstellungen und Ideen.

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